Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der bildnerischen Raumdarstellung. Einfach gesagt sind darunter Verfahren zur dreidimensionalen Gestaltung auf zweidimensionalen Flächen zu verstehen. Damit bildet sie wie die Formen-, Farben- und Kompositionslehre eine formale Gestaltungslehre. Zuerst wird thematisiert, was Perspektive bzw. Perspektivenlehre eigentlich ist, bevor über die Raumwahrnehmung grundsätzlich gesprochen wird. Anschliessend werden einige etablierte Verfahren exemplarisch genannt und in objektive, wirklichkeitsnahe und polyvalente Bildräume geordnet. Diese Ordnung mag mutig und hoffentlich auch etwas dilettantisch sein. Ziel ist es, zu den Verfahren eine grobe Übersicht zu gewinnen und sich Gedanken über Wirkung und andere Funktionen der verschiedenen Raumdarstellungen zu machen.

(Beitrag wird noch redigiert und besser bebildert)

Über die Perspektivenlehre

Bei dem Thema Perspektive denken viele direkt an die linearperspektivische Konstruktion mit Fluchtpunkten - insbesondere an die Zentralperspektive. Dies zeigt sich etwa auch bei der Bildsuche im Web zum Stichwort Perspektive. Der Begriff Perspektive ist jedoch weit offener angelegt. Mit Perspektive ist das Hindurchschauen und Hineinsehen gemeint - nämlich das Hindurchschauen durch eine Fläche und Hineinschauen in einen scheinbaren Raum (lat. perspicere hineinsehen, hindurchschauen). In diesem Sinn existieren weit mehr Darstellungssysteme und Prinzipien zur Erzeugung von Raum als die erschiedenen Typen der Fluchtpunktperspektive existieren. Die bald 600-jährige Fluchtpunktperspektive hat zwar bis zum Impressionismus fast ein halbes Jahrtausend paradigmatisch dominiert. Die breiter gefasste Perspektive ist aber mehrere Zehntausend Jahre alt - genau genommen so alt, wie die Bilder selbst.

In der Kulturgeschichte unserer Bildgestaltung wurde die Perspektive zunehmend bewusster wahrgenommen und bald selbst als Kulturtechnik von Generation zu Generation vermittelt. Verschiedene Epochen entwickelten Vorlieben in der räumlichen Darstellung und damit ihre eigene Perspektivenlehre mit ihren eigenen zeitspezifischen Eigenheiten. Heute kann aus einem breiten Set überlieferter Darstellungsverfahren zur Bildraumgestaltung geschöpft werden. Wir verfügen über lineare oder chromatische, wirklichkeitsnahe oder ausdrucksstarke, mono- oder polyvalente, einfache oder komplexe perspektivische Verfahren.

 
Perspektivenwirkung durch Staffelung und unterschiedlicher Platzierung - Chauvet-Höhle, etwa 30'000 vor Chr. Zeichenhilfe zur Unterstützung der Beobachterperspektive - Der Zeichner und seine Laute, 1525, Duerer Diese als falsche proklamierte Perspektive wurde knapp zwei Jahrhunderte später zu einem Leitprinzip im Surrealismus -The Importance of Knowing Perspective, 1753, Hogarth  

 

In der Regel wird heute je nach Entwicklungsstand der Lernenden ein passendes Verfahren vermittelt. Meist wird im Verlauf der Schulzeit von einfachen Prinzipien zu komplexen Systemen aufgebaut. Dies ergibt den Eindruck, als ob komplexere Systeme besser und wertvoller wären, was so nicht stimmt. In diesem Fall ist die Perspektivenlehre zum pädagogischen Selbstzweck deformiert. Nicht selten wird aber sogar nach den Vorlieben (und dem Können) der Lehrperson gearbeitet oder ganz und gar eine willkürliche Perspektivenlehre vermittelt. So kommen Verfahren zum Einsatz, ohne den pädagogischen oder gestalterischen Sinn und Zweck zu erfassen. Exemplarisch sieht man dies, wenn unreflektiert die Zentralperspektive unterrichtet wird, d.h. ohne zu verstehen, wieso dies eigentlich gemacht wird. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, ist es unabdingbar, einen Überblick und eine Ordnung über die perspektivischen Verfahren und deren Darstellungsfunktionen zu gewinnen - wenn auch nur theoretisch oder mit Bildbetrachtung. Um die Verfahren ganz zu verstehen, kommt man danach jedoch nicht drum herum, jedes einzelne Verfahren spezifisch mit Experimenten und situativ in konkreten Gestaltungsprojekten auszukundschaften.

Wahrnehmung von Raum und Bildraum

Die wirkliche Umgebung um uns herum können wir mit unseren Sinnen als dreidimensionalen Raum wahrnehmen. Hierzu orientieren wir uns nicht nur visuell, sondern auch taktil, akustisch oder etwa auch synästhetisch, d.h. mit der Empfindung der Muskeln und Gelenke. Insbesondere zur Orientierung im weiten Raum über die Körpersphäre hinaus nutzen wir primär das visuelle System, das über 80% aller Sinneseindrücke liefert. Um uns im Alltag durch die Welt zu bewegen, erstellen wir damit - vereinfacht gesagt - parallel im Kopf einen dreidimensionalen Raum, den wir fortlaufend mit den Informationen der Sinnesorgane abgleichen. Diese Repräsentation von Raum und Zeit im Kopf entspricht einem Simulakrum, also einem ähnlichen Ding zur Aussenwelt. Dieses ähnliche Ding repräsentiert nicht nur die wirkliche Umgebung, sie lässt sich mittels Vorstellungskraft auch losgelöst verändern. Wir können uns also einen von der Umwelt losgelösten, dreidimensionalen Raum vorstellen, der nicht existiert, indem wir in Phantasien schwelgen und uns gedanklich eine eigene Welt imaginieren. Diese mentalen Räume können physikalischen Gesetzen wie Schwerkraft, Masse, Dimension oder Bewegung trotzen.

Die wirklichkeitsnahe Umgebung können wir nicht nur als Raum wahrnehmen und uns als eigenständiges Simulakrum vorstellen, wir können diese auch mit unseren Kulturtechniken virtuos bildnerisch darstellen. Und wie in unserer Vorstellung können wir auch in der bildnerischen Darstellung den physikalischen Gesetze trotzen. Dennoch gilt die physikalische Welt, in der wir unseren Alltag bewältigen, stets als Referenz - einerseits für unsere Vorstellungsräume als auch für unsere bildnerischen Darstellungsräume. Die physikalischen Gesetze werden in der Produktion und Rezeption unserer Bilder stets als Referenz beigezogen. Sogar in der abstrakten Malerei bildet die wirkliche Umgebung die bestimmende Referenz, in welcher der Erfahrungswert der Schwerkraft, Masse, Dimension oder Bewegung einbezogen wird. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die Perspektivenlehre nicht selten über die wirklichkeitsnahe Raumdarstellung wie die Fluchtpunktperspektive führt, was aber nicht unbedingt sein muss.

In manchen Gestaltungsschulen und insbesondere in der Arbeit mit Kindern wird bewusst auf eine komplexe Perspektivenlehre wie der Fluchtpunktperspektive verzichtet, um direkter, unbefangener und stärker auf die Grundlagen des Bildraumes und die Bildkräfte eingehen zu können - eben auf Schwerkraft, Masse, Dimension, Bewegung und dergleichen, die auch in jedem noch so einfachen Bild ihre Gültigkeit besitzen. Damit bewegen wir uns zugleich in der Farben-, Formen- und Kompositionslehre. Als Referenz bleibt dennoch die wirkliche Welt und nicht zuletzt das Simulakrum in unserem Kopf. Das bezaubernde an unserer Kultur- und Kunstgeschichte bleibt jedoch, dass wir seit Zehntausenden von Jahren parallel zur wirklichen Welt imstande sind, auf einer zweidimensionalen Fläche räumliche Welten zu erschaffen, die voll funktionsfähig sind. Mit diesen Bildern stimulieren wir mehr als ein Simulakrum. Bilder haben nebst dem Bezug zur Wirklichkeit und zu den Vorstellungsräumen einen autonomen Wert, womit wir kommunizieren und unser Kulturgut pflegen, die wir damit von Generation zu Generation weitergeben.

Figur-Grund-Beziehung

Als Voraussetzung für die Errungenschaft mit Bildern Räume zu erschaffen, gilt das Phänomen, dass wir Menschen nicht nur im dreidimensionalen Raum, sondern auch auf einer Fläche eine Figur-Grund-Beziehung erzeugen können. Die Figur-Grund-Beziehung ist ein wichtiges Element der Gestalttheorie der Wahrnehmungspsychologie, auf die hier nicht weiter eingegangen werden muss. Kurz gesagt, versuchen unsere Wahrnehmung und das räumliche Vorstellungsvermögen bei jedem Reiz eine räumliche Interpretation zu erzeugen, was mit unserem Imaginationsdrang zu tun hat.

Link zu "I Tagli"

Vase oder zwei Gesichter? Die "rubinsche Vase" visualisiert den Wechsel von Figur und Grund

Schwarzes Quadrat, 1915/ hier 1929, Malewitsch

Farbengleichheit in Blau. Grafik nach: Yves Klein: Blue Monochrome, 1961.

 I Tagli, ab 1958, Fontana

 

Diese ist etwa bei Malewitschs schwarzem Quadrat gut nachvollziehbar. In seinem Werk kann etwa die schwarze Fläche als eine Vertiefung in der Bildfläche wahrgenommen werden. Sein schwarzes Quadrat kann etwa so gelesen werden, wie der Blick von einem hellen Raum aus über ein offenes Fenster in die dunkle Nacht hinaus. Viel eher wird Malewitschs Werk jedoch als schwarze Form auf einer weissen Bildfläche wahrgenommen, ohne etwas Konkretes darzustellen, was auch eher Malewitschs Intension entspricht. Und gerade, dass es kein Gegenstand ist, sondern eine gegenstandslose Form auf einer Fläche ohne jegliche gegenständliche Bedeutung, steht im Fokus von Malewitschs Werk. Wie auch immer, in beiden Lesarten wird eine dreidimensionale Räumlichkeit erzeugt.

Unsere Imagination braucht nur einen kleinen Stups, um das Simulakrum im Kopf zu aktivieren. Yves Klein erschuf mit seinen grossen, blauen Monochromen - d.h. einfarbigen Bildern - sogar ohne Quadrat oder anderen erkennbaren Formen im Bild Räume, unendliche Räume. Tatsächlich reicht eine einfarbige oder auch leere Bildfläche aus, um Raum zu erzeugen. In diesem Fall gilt der Rahmen oder die Wand, auf dem das Bild hängt, als Grund und die Bildfläche als unendliche Figur bzw. bei Yves Klein als unendlicher Raum. Lucio Fontana hat in seinen Bildern die einfarbige bzw. leere Leinwand mit Schnitten versehen, um unter anderem klar zu machen, dass ein Bild ein unbegrenztes Kontinuum darstellt, aus dem wir schöpfen können. Für das Simulakrum im Kopf benötigen wir lediglich Imagination, von der wir Menschen genug haben, die aber gelernt werden muss. Die nachführend aufgezählten Bildraumverfahren loten die Möglichkeit zur räumlichen Darstellung im Bild nicht so weit aus, sondern entsprechen einfach wahrnehmbaren Bildräumen und etablierten Kulturtechniken.

1. Objektive Bildräume (Diegesis)

Objektive Bildräume erfassen einen Raum möglichst übersichtlich, ohne einen all zu subjektiven Blick einzunehmen (Diegesis = Beschreibung). Diese Darstellung wird etwa von Ingenieuren, Architekten oder Produktdesignern zur gemeinsamen Entwicklung und Kommunikation genutzt, wie zur Konstruktion von Brücken, Gebäuden und Gebäudeteilen, Geräten, technischen Produkten etc. Deshalb werden mit diesem Verfahren auch gerne technische Anleitungen gestaltet. Die meisten kennen diese Darstellungen auch von Anleitungen für Konsumenten, um etwa Möbel oder Spielzeuge zusammenzubauen. Theoretisch entspricht diese Darstellung einer unmöglichen Sicht von einem unendlich weit entfernten Standpunkt mit einem unendlich starken Zoom auf das Motiv. Folgende standardisierten Darstellungen stammen aus der Axonometrie und werden als Parallelprojektion auch in die Freihandzeichnung adaptiert. Die Parallelprojektionen erfassen mit Geraden und Kurven insbesondere geometrische Objekte, jedoch können davon auch im aditiven und subtraktiven Konstruktionsverfahren organische Körper abgeleitet werden. Sie können mit Schraffuren weiter auch als tonale Darstellungen umgesetzt werden. Der Unterbau bildet jedoch immer die Parallelprojektion und wird mit einem linearen System konstruiert.

 

koordinatenquader_ku-ts

parallel-konstanteverkuerzung_ku-ts

kabinett_ku-ts

militaer_ku-ts
Für die nachfolgenden Visualisierungen der Parallelprojektion bildet ein Würfel die Ausgangslage. In der Parallelprojektion bleiben die Raumparallenen etwa eines Würfels auch parallel im Bild. Zudem exisiteren keine Verkürzungen (t1 = t2, s1 = s2). Im Aufriss-Schrägbild wird der Aufriss (xz) unverzerrt dargestellt und der Raum mit einem Schrägbild nach hinten verlängert. Im Grundriss-Schrägbild wird der Grundriss (xy) unverzerrt dargestellt.

tafelprojektion_ku-ts

isometrie_ku-ts

trimetrie_ku-ts

dimetrie_ku-ts

Die Rissdarstellungen können in der Dreitafelprojektion systematisch, jeoch unterschiedlich angeordnet werden. Wichtig ist lediglich, dass über die Achsen ein logischer Richtungswechsel dargestellt wird.

 

In der Isometrie (iso = gleich) werden alle Richtungen (x, y, z) im gleichen Masstab unverzerrt abgebildet (a = b = c). Die Winkel und Flächen werden hingegen verzerrt. Die freie Parallelprojektion orientiert sich an der Di- und Trimetrie. Sie wirkt natürlicher als die Riss-Schrägbilder. Hier in der Trimetrie sehen wir etwas mehr Aufriss. Hier, in der Dimetrie, sehen wir etwas mehr Grundriss. In der Freihandzeichnung können die Winkel und Verkürzungen relativ frei und sinnvoll zum Objekt gewählt werden. Nur natürlich soll es wirken.

2. Wirklichkeitsnahe Bildräume (Mimesis)

Wirklichkeitsnahe Bildräume zeigen einen Bildraum, indem die Perspektive einen subjektiven Standort im Raum einnimmt. Diese Darstellungen wirken wirklichkeitsnahe, d.h. sie wirken "echt". Sie ahmen eine subjektive Wahrnehmung nach und versuchen diese festzuhalten (Mimesis = Nachahmung). In einer wirklichkeitsnahen Darstellung sind wir im Geschehen drin, wenn auch etwas näher oder etwas weiter davon entfernt. Diese Darstellung wird insbesondere zur Visualisierung einer wirklichen Raumsituation genutzt, etwa von Architekten, die ihr geplantes Endprodukt prospektiv für Aussenstehende wirklichkeitsnahe visualisieren wollen, oder für Illustratoren, die sich mit ihren Bildern in eine wirklichkeitsnahe Situation einfühlen wollen. Auch ein Storyboardzeichner nutzt diese Darstellung, um möglichst nahe an die geplante Aufnahme einer Film- oder Fotokamera heranzukommen. Diese Darstellung ist lebensnahe und entspricht am ehesten unserer Wahrnehmung. Einige Verfahren, wie die Fluchtpunktperspektive, konzentrieren sich auf die Geometrie bzw. die Form, andere auf die Farbwertigkeit wie der Erscheinung auf Distanz oder von Gegenständen im Licht. Es gibt aber auch einfache Prinzipien oder Verfahren, die es erlauben, mit wenig Theorie und Aufwand wirklichkeitsnahe Bildräume entstehen zu lassen. Da die wirkliche Umgebung als Referenz gilt, existiert nebst den planerischen, konstruktiven Darstellungen auch das Verfahren der Betrachterperspektive, in welchem die Umgebung ohne Konstruktionssystem nur mittels Wahrnehmung und viel Übung auf die Bildfläche als wirklichkeitsnaher Bildraum übertragen werden kann. Voraussetzung hierfür ist, dass dieser wirklichkeitsnahe Raum exisitiert und in Echtzeit betrachtet werden kann oder zumindest die Betrachtung als Erfahrungswert verwendet werden kann, was dann als Erfahrungsperspektive bezeichnet wird.

Groesse Ueberdeckung Eigenschatten Schlagschatten
Perspektivische Merkmale hier mit gross-klein Überdeckung Eigenschatten Schlagschatten
Schaerfe Kontrast Farbtemperatur IMG_2231_1.jpg
Luftperspektive mit der Reduktion von Farbkontrast und Helligkeit Schärferedunktion Farbperspektive mit der Reduktion von Helligkeit, Sättigung und insbesondere Farbtemperatur (warm-kalt) Anordnung am Horizont als einfaches, wirklichkeitsnahes Perspektivensystem
punktp_proport_ohneriss_ku-ts 1punkt_aussen_ku-ts 2punkt_aussen_ku-ts 3punkt_aussen_ku-ts
In der Punktperspektive laufen die Fluchtlinien im dem Fluchtpunkt auf dem Horizont zusammen, gleich lange Strecken verkürzen sich Einpunktperspektive Zweipunktperspektive Dreipunktperspektive
mehrpunktperspektive_ku-ts vogelperspektive_ku-ts froschperspektive_ku-ts
Mehrpunktperspektive bei zueinander eingedrehten Figuren Vogelperspek Froschperspektive

Betrachterperspektive (Erfahrungsperspektive): Verfahren mittels direkter (oder indirekter) Wahrnehmung - La Grenouillère, 1869, Monet

       

 

3. Polyvalente Bildräume

Die polyvalenten Bildräume brechen mit den eindeutigen Darstellungensformen der objektiven und wirklichkeitsnahen Bildräume. Sie nutzen die Modifikation der Wirklichkeit zur Verstärkung des Ausdrucks. Polyvaltente Bildräume können etwa über die monovalente Erscheinung hinaus zusätzliche Informationen vermitteln. Sie können aber auch mit der Schaulust spielen, irritieren und den Rezipienten zur Reflexion herausfordern. Es gibt eine Vielzahl polyvaltenter Bildraumtypen mit eingängigen oder paradoxen Darstellungsformen, wie Anamorphosen, Simultanperspektiven, Bedeutungsperspektiven, Explosionsdarstellungen, Raumverzerrungen (z.B. Print Gallery von Escher oder in der Kartographie), Vexierbilder, Kippbilder, Bilder mit einer Drôle de Perspektive, Schwerkrafttäuschung (z.B. Relativity von Escher) und so weiter - sowie einfach nur ausdrucksstarke und abstrakte Bildräume. Wie es auch verschiedene Typen und Formen polyvalenter Bildräumge gibt, kommen diese in unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz - etwa in Kunst, Pädagogik, wissenschaftlichen, gewerblichen oder literarischen Illustration als emotionale verstärkende sowie informationsergänzende Darstellung jeglicher Art.

Simultanperspektive im Körper und Bedeutungsperspektive der Figuren - Proportionskanon altägyptischer Kunst

 

Zylinderanamorphose mit Zeichnung und Spiegelzylinder, 1882, Guillemin Vexierbild mit Gemüse, Früchten etc. - Vertumnus, 1591, Arcimboldo  Explosionszeichnung, Da Vinci