Modul: Einblick in Architektur

In diesem Modul werden exemplarische Beiträge für den Einstieg in Architektur und Szenografie gesammelt, die Grundlagen der Raumdarstellung mit einer Sensibilisierung für Baukultur und Raumwirkung verbinden.

Centre/Pavillon Le Corbusier, 1967 (Foto: Roland Fischer, 2013, cc via wm)

Kompetenzen/ Ziele

  • Architektur und Raum als gestaltete Umwelt wahrnehmen, beschreiben und bildnerisch darstellen.
  • Architektonische Formen und Räume zeichnerisch untersuchen und gestalterisch weiterentwickeln.
  • Zusammenhänge zwischen Raumform, Nutzung und Wirkung verstehen.
  • Bedeutung von Architektur für Alltag, Gemeinschaft und Kultur erkennen.

Wiederholung und Booster

Theorie und Geschichte

  • Raumdarstellung
  • Exemplarische Einblicke in historische und aktuelle Architektur, z.B. …
    • Architektur als gestalteter Raum, z.B. Bauhaus Dessau – Ort für Lernen, Arbeiten, soziale Interaktion und Teil eines Gesamtkonzepts.
    • Raumwirkung und Atmosphäre, z.B. Therme Vals – Atmosphäre durch Licht, Material, Proportion und Inszenierung von Raum.
    • Architektur als Repräsentation z.B. Bundeshaus in Bern – Architektur als politisches und gesellschaftliches Statement mit symbolischer Bedeutung.

Übungen

  • Netzabwicklung eines Würfels (Freihand mit Bleistift auf A4 Kopierpapier)
    • Zeichne alle Möglichkeiten der Netzwabwicklung eines Würfels auf (für schnelle SuS inklusive Klebelaschen). Wieviele Abwicklungen gibt es?
  • Raumgefühl zeichnen (Ölpastell auf A4 Zeichenpapier)
    • Zeichne einen bekannten Raum (z.B. Korridor vor dem Unterrichtszimmer, Eingangsbereich der Schule, Bahnhofshalle, …) aus der Erinnerung mit Fokus auf Stimmung statt räumliche Genauigkeit. Kann dein Tischnachbar den Raum erraten?
  • Unser Schulgebäude als Bastelbogen (Bleistift auf A4 und A3)
    • Schulgebäude aus der Erinnerung in Parallelprojektion skizzieren (zuerst ein Schrägbilder in 3D, danach z.B. die verschiedenen Risse)
    • Netzabwicklung des Schulgebäudes (aus möglichst wenigen Stücken)
  • Unser Schulgebäude als Skulptur (Kreide auf ca. A3 Zeichenpapier)
    • Entwickle architektonisch subtraktive und additive Eingriffe in das Bauvolumen des Schulhauses stelle dies bildnerisch dar.
  • Licht im Raum (Kohle auf weissem oder weisse Kreide auf schwarzem A4)
    • Zeichne einen einfachen Innenraum und modelliere diesen atmosphärisch durch Lichtführungen (Fenster, Lampen, …).
  • Material macht Raum (Doppelbild z.B. rot und blau auf gefaltetem A4)
    • Einen identischen Raum mit unterschiedlichen Materialien ausstatten und die Raumwirkung vergleichen.
  • Leer oder belebt (Kugelschreiber ohne abzusetzen auf gefaltetem A4)
    • Denselben Raum einmal leer und einmal mit Menschen darstellen und die Wirkung vergleichen.
  • Raum für eine Tätigkeit (Bleistift auf A4)
    • Entwerfe einen Raum für eine konkrete Nutzung (z. B. lesen, warten, spielen, feiern, arbeiten, erholen, tanzen, heilen, debattieren, …) und lass deine Mitschüler raten, wofür dieser geeignet wäre.
  • Innen und Aussen (Buntstifte auf A4 Zeichenpapier)
    • Gestalte den Übergang im Eingangsbereich vom Aussen- zum Innenraum von einem öffentlichen oder privaten Raum.
  • Raumsequenz (kleines Leporello)
    • Zeichne mehrere Skizzen, die den Weg durch das Schulgebäude bzw. einen Raumablauf von einem Ort zum anderen zeigen.
  • Seziere deine Umgebung (Bleistift auf Skizzenpapier)
    • Vereinfachte Zeichnung eines nahen Gebäudes in Aufriss-Schrägbild, in Zwei- oder Dreitafelprojektion sowie die Netzabwicklung
  • Wenn Gebäude sprechen – Bauikonen von früher und heute

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