{"id":53,"date":"2007-02-05T13:34:09","date_gmt":"2007-02-05T13:34:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/2007\/02\/05\/charakterhnde-die-hand-als-indize\/"},"modified":"2023-03-02T21:27:36","modified_gmt":"2023-03-02T21:27:36","slug":"charakterhnde-die-hand-als-indize","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/charakterhnde-die-hand-als-indize\/","title":{"rendered":"Charakterh\u00e4nde (Die Hand als Indize)"},"content":{"rendered":"<h1>Ziele<\/h1>\n<ul>\n<li>Unterscheidung der Zeichen in Indize und Symbole<\/li>\n<li>\u00dcbung im Naturstudium und der Weiterentwicklung<\/li>\n<li>Besch\u00e4ftigung mit Inkarnat<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Vorkenntnisse<\/h1>\n<ul>\n<li>Theorie zur Trichotomie der Zeichen nach Peirce: Siehe <a href=\"index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=30;semiotik-trichotomien-der-zeichen-nach-charles-s-peirce&amp;catid=40\">Semiotik &#8211; Trichotomie der Zeichen.<\/a><\/li>\n<li>Bildbetrachtung von H\u00e4nden in Kunst und Werbung mit Kl\u00e4rung ob Symbol oder Indize. Z.B. die nie publizierte Werbung der Weltwoche auf <a href=\"http:\/\/www.persoenlich.com\/news\/show_news.cfm?newsid=65634\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pers\u00f6nlich.com<\/a> (bis in die Mitte der Seite scrollen).&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Auftrag<\/h1>\n<p>Eine fiktive Hand soll anhand des Naturstudiums der eigenen Hand so ausgearbeitet und dargestellt werden, dass diese auf Grund der enthaltenen Indizes auf einen bestimmten Charakter verweist. Die Schwierigkeit dieses Auftrages liegt darin, dass die Hand nicht mit einer symbolhaften Gestik beladen wird, wozu man schnell verleitet werden kann. Nebenbei sei erw\u00e4hnt, dass auch auf Aspekte der pseudowissenschaftlichen Physiognomik verzichtet werden soll. So sind Indizes denkbar, die durch ihre spezielle Ausarbeitung auf Alter, Geschlecht, Gem\u00fctszustand (z.B. ver- oder entspannt), regelm\u00e4ssige Besch\u00e4ftigung (z.B. anhand der Hautoberfl\u00e4che) etc. verweisen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Der Auftrag l\u00e4uft folgendermassen ab:&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li>Naturstudium der eigenen Hand mit Bleistift auf Skizzenpapier.<\/li>\n<li>Farbmischungen zum Thema Inkarnat.&nbsp;<\/li>\n<li>Malerische Ausarbeitung auf Mittelformat eines selbst bestimmten Charakters. Es darf nur die Hand dargestellt werden. Der Hintergrund ist so zu abstrahieren, dass kein konkreter Gegenstand zu erkennen ist. Zu beachten ist jedoch, dass der Hintergrund trotzdem mit der Hand eine bildnerische Einheit bidet.<\/li>\n<li>Malerische Ausarbeitung einer zweiten Hand, die eine Gegenposition des ersten Charakters darstellt.<\/li>\n<\/ol>\n<h1>Vorgaben zum Material<\/h1>\n<p>Bleistift, Sizzenpapier, Malfarbe und zwei festere Papiere im Mittelformat.&nbsp;<\/p>\n<h1>Kriterien<\/h1>\n<p><strong>Inhaltlich<\/strong>: Ein eindeutiger Charakter sollte zu lesen sein.Der Schwerpunkt ist auf Indizes gesetzt. Symbole sollten vermeidet werden.<\/p>\n<p><strong>Bildnerische Mittel<\/strong>: Als zweites sollte die Hand wahrnemungsnahe gestaltet werden (d.h. t\u00e4uschend echte\/r\u00e4umliche Darstellung). Demzufolge ist auf einen realistischen Einsatz der bildnerischen Mittel zu achten. Hierzu geh\u00f6ren&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>Farbgebung: Inkarnat, Lichter und Schatten, Tonwertabstufungen (Achtung: nicht plakativ!)&nbsp;<\/li>\n<li>Formgebung: Formen und Proportionen, Haltungen&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Auftrag setzt sich malerisch mit dem Thema Hand auseinander und befasst sich zugleich mit dem Thema Semiotik im Bereich der Indizes (einfach gesagt, der kulturunabh\u00e4ngigen Zeichen). (4-5GF)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[24,27,23],"class_list":["post-53","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-auftraege","tag-kunstgeschichte-bildwissenschaft","tag-malerei","tag-wahrnehmung"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=53"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1589,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/53\/revisions\/1589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=53"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=53"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=53"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}