{"id":2076,"date":"2023-04-01T05:05:10","date_gmt":"2023-04-01T05:05:10","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/?p=2076"},"modified":"2026-03-16T16:23:39","modified_gmt":"2026-03-16T16:23:39","slug":"dossier-ordnung-und-konzepte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-ordnung-und-konzepte\/","title":{"rendered":"Ordnung und Konzepte"},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Dossier sind die&nbsp;<a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/grundlagen\/#grundlagen\">Grundlagen<\/a>&nbsp;zu <a href=\"#ordnung\">Ordnungen<\/a> und <a href=\"#konzepte\">Konzepten<\/a> der Gestaltung zusammengestellt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>(Beitrag in Arbeit) &#8230;Negentropie<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"ordnung\">Gestalterische Ordnung<\/h3>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"einzelwert\">1. Einzelwert (Beschaffenheit)<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Produktion und Rezeption in der Gestaltung beginnt mit der Bestimmung seiner Grundelemente und ihrer Eigenschaften. Eigentlich reicht f\u00fcr eine erste Ann\u00e4herung an ein Werk die Bestimmung der auff\u00e4lligsten Grundelemente aus, die sich in ihren Eigenschaften meist wie folgt erfassen lassen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Element\/ Typ\/ Art (&#8222;grundlegend&#8220;)<\/li>\n\n\n\n<li>Qualit\u00e4t (Charakter, Reinheit, Betonung, &#8230;)<\/li>\n\n\n\n<li>Quantit\u00e4t (Intensit\u00e4t, Pr\u00e4gnanz, Ausmass, &#8230;)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"kontrast\">2. Beziehungen (Kontrast)<\/h5>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Produktion und Rezeption von Kontrasten ben\u00f6tigt es mindestens zwei Werte. Denn Kontraste beschreiben Beziehungen und Unterschiede. Diese sind f\u00fcr die Produktion und Rezeption genau so relevant. Ein Werk lebt von der Gestaltung der Kontraste d.h. der Beziehungen und Unterschiede von Farben, Formen, Licht, Materialeigenschaften, Inhalten etc. Diese formalen, materiellen und inhaltlichen Kontraste \u00e4ussern sich <strong>kongruent, divergent<\/strong> <strong>oder different<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Paletten und Akkorde<\/strong>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eine Palette zeigt abstrahiert und verdichtete die Beziehung bestimmter <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/adm\/#grundelemente\" data-type=\"post\" data-id=\"1686\">Grundelemente<\/a> von einem Werk, so z.B. eine Farbpalette, Texturpalette, Materialpalette oder inhaltliche Palette. Mit einer Palette lassen sich einzelne Grundelemente in der Produktion sowie Rezeption besonders gut erfassen.<\/li>\n\n\n\n<li>Beziehungen k\u00f6nnen monovalent, analog, polyvalent bis komplement\u00e4r sein.<\/li>\n\n\n\n<li>Folgt die Auswahl in einer Palette einer bestimmten Regel, spricht man auch von einem Akkord (Zwei-, Dreiklang etc.).<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kontrasttheorie<\/strong>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kontraste beschreiben die Qualit\u00e4t der Unterschiede. Kontraste sind relativ und k\u00f6nnen gross oder klein sowie hart oder weich sein (siehe <a href=\"https:\/\/www.theoria.ch\/cms\/allgemeine-kontrasttheorie\/\">theoria.ch<\/a>).<\/li>\n\n\n\n<li>Die allgemeine Kontrasttheorie beschreibt Unterschiede jeglicher Grundelemente.<\/li>\n\n\n\n<li>Es gibt aber auch spezifische Kontraste z.B. formale Kontraste wie <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/die-farbkontraste\/\" data-type=\"post\" data-id=\"197\">Farbkontraste<\/a>, Form- oder Bewegungskontraste aber auch Materialkontraste, inhaltliche und weitere Kontraste.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"komposition\">3. Anordnung (Komposition)<\/h5>\n\n\n\n<p>Eine Komposition zeigt die r\u00e4umliche, zeitliche und kinetische Anordnung. Diese k\u00f6nnen in der materiellen, visuellen oder ikonischen Schicht gelesen werden. Ebenfalls k\u00f6nnen sie \u00fcber die einzelnen Schichten im Verh\u00e4ltnis zueinander stehen. Eine Anordnung spielt mit <strong>Verteilung, Gewichtung (Proportion bzw. Dauer) sowie Ausrichtung<\/strong> der verschiedenen Einzelteile zum Gesamten. Konkret sind zum Beispiel folgende Ordnungen m\u00f6glich: Ballung vs. Streuung, Symmetrie vs. Asymmetrie, Kontinuit\u00e4t vs. Bruch, Regelm\u00e4ssigkeit vs. Unregelm\u00e4ssigkeit, Reihung, Rhythmus und im Spezifischen Isokephalie sowie andere geometrische Anordnungen wie Diagonal-, Kreis-, Dreieckskomposition etc.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"grundlagen\/240-bildimmersion\">Bildimmersion<\/a> (materielle, visuelle und ikonische Schicht)<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/kompositionslehre\/\" data-type=\"post\" data-id=\"589\">Einf\u00fchrung in die Kompositionslehre<\/a> (am Beispiel der Bildkomposition von Gem\u00e4lden in der Kunstgeschichte)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"konzepte\">Gestalterische Konzepte<\/h3>\n\n\n\n<p>Gestalterische Konzepte k\u00f6nnen intendiert und im Werk angelegt (Intention), allgemein m\u00f6glich (Potential) oder in Verwendung (Nutzung) sein.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"gestalterische-funktion\">1. Gestalterische Funktion<\/h5>\n\n\n\n<p>Formale Grundelemente (z. B. Farbe, Form, Textur, Raum, Sicht) sowie Material und Inhalt k\u00f6nnen unterschiedliche gestalterische Funktionen einnehmen. Diese Funktionen betreffen sowohl die Wahrnehmung als auch die praktische und kulturelle Funktion.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"aesthetische-funktion\">a. <strong>\u00c4sthetische Funktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201e\u00e4sthetisch\u201c wird hier im Sinn eines&nbsp;Wahrnehmungsbezugs&nbsp;verstanden und nicht etwa als Bewertung einer gestalterischen Qualit\u00e4t wie Sch\u00f6nheit. Gestaltungselemente k\u00f6nnen unterschiedliche Rollen innerhalb der Darstellung, der Bedeutung und der Wirkung auf Rezipierende einnehmen (siehe dazu auch den etwas \u00e4lteren Beitrag <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/gestaltungsfunktionen\/\" data-type=\"post\" data-id=\"533\">Gestaltungsfunktionen<\/a>):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Darstellungsfunktion<\/strong> (nachahmend, hinweisend und selbstpr\u00e4sent)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bedeutungsfunktion<\/strong> (symbolisch, metaphorisch und situativ)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wirkfunktion<\/strong> (physiologisch, kognitiv und emotional)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p id=\"praktische-funktion\">b. <strong>Praktische Funktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestaltungselemente k\u00f6nnen praktische Funktionen erf\u00fcllen. Diese betreffen den Gebrauch eines Artefakts (Nutzung), seine Herstellung (Produktion) sowie die Regulierung seines Einsatzes (Rahmenbedingungen).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gebrauchsfunktion<\/strong> (Zweckbezug, Handhabbarkeit, Zug\u00e4nglichkeit)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Herstellungsfunktion<\/strong> (Instanzbezug, Verfahrensbedingungen, Mittel)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Regulierungsfunktion<\/strong> (Sicherheit, rechtlicher und ethischer Rahmen)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p id=\"kulturelle-funktion\">c. <strong>Kulturelle Funktion<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestaltungselemente k\u00f6nnen kulturelle Funktionen \u00fcbernehmen. Sie stehen dabei in Beziehung zu gesellschaftlichen Werten (Werkbindung), Identit\u00e4tsprozessen (Identit\u00e4tsstiftung) und kulturellen Konventionen (Konventionsbildung).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wertfunktion<\/strong> (Werte, Narrative, Praktiken)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Identit\u00e4tsfunktion<\/strong> (Selbstbilder, Kollektivbilder, Fremdbilder)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Konventionsfunktion<\/strong> (Konvention, Aneignung, Distanzierung)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"gestalterischer-modus\">2. Gestalterischer Modus<\/h5>\n\n\n\n<p>Der gestalterische Modus zeigt, welche Dimensionen das Werk als Ganzes oder einzelne Grundelemente einnehmen. Manche Modi zeigen in ihren Hauptdimensionen einen steigernden&nbsp;Querparameter, wie etwa von monovalent, polyvalent bis ambivalent bzw. diffus, transgressiv oder sogar absurd.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"aesthetischer-modus\">a. <strong>\u00c4sthetischer Modus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;\u00e4sthetische Modus&nbsp;bezeichnet die perzeptive&nbsp;Gestaltungsweise&nbsp;eines Werks und seiner einzelnen Teile. Er ergibt sich aus dem Zusammenspiel der drei Hauptdimensionen Ikonizit\u00e4tsgrad, Realit\u00e4tsbezug und Ausdrucksbezug.  So k\u00f6nnen einzelne Modi den Hauptdimensionen graduell zugeordnet oder zumindest zur Diskussion gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/ikonizitaetsgrad\/\" data-type=\"post\" data-id=\"5267\"><strong>Ikonizit\u00e4tsgrad<\/strong><\/a>: <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wirklichkeitsnahe\/\">wirklichkeitsnah<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/stilisiert\/\">stilisiert<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/abstrakt\/\" data-type=\"post\" data-id=\"5265\">abstrakt<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/gegenstandslos\/\">gegenstandslos<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Realit\u00e4tsbezug<\/strong>: realistisch, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/idealisiert\/\">idealisiert<\/a>, typisiert, fiktiv, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/surreal\/\">surreal<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dadaistisch\/\">dadaistisch<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ausdrucksbezug<\/strong>: objektiv, sachlich, subjektiv, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/expressiv\/\">expressiv<\/a>, affektiv<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In einem weiteren Schritt kann eine Auswahl einzelner Modi zu einem Werk additiv betrachtet und je graduell aufgeschl\u00fcsselt werden (siehe dazu z.B. den Beitrag <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/aesthetischer-modus\/\">\u00c4sthetischer Modus<\/a>). Ein noch differenziertes Bild ergibt sich, wenn diese graduellen Aspekte auf die einzelnen Teile eines Werkes angewendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"praktischer-modus\">b. <strong>Praktischer Modus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der&nbsp;praktische Modus&nbsp;beschreibt, in welchem Verh\u00e4ltnis ein Werk zu praktischen, rechtlichen und ethischen Vorgaben steht. Er ergibt sich aus dem Zusammenspiel dreier Hauptdimensionen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gebrauchsmodus<\/strong>: zweckfrei \u2013 dekorativ \u2013 informativ \u2013 funktional<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Herstellungsmodus<\/strong>: handwerklich \u2013 mechanisch \u2013 automatisiert<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Regulierungsmodus<\/strong>: irrelevant \u2013 konform \u2013 unsicher \u2013 normwidrig<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p id=\"kultureller-modus\">c. <strong>Kultureller Modus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wertmodus<\/strong>: affirmativ \u2013 konform \u2013 ambivalent \u2013 norm\u00fcberschreitend<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Identit\u00e4tsmodus<\/strong>: asozial \u2013 sozialisiert \u2013 massenkulturell \u2013 subkulturell inkl. exklusiv\/ elit\u00e4r \u2013 gruppenspezifisch \u2013 individuell<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Konventionsmodus<\/strong>: normfrei \u2013 stabilisierend \u2013 irritierend \u2013 hinterfragend \u2013 widerst\u00e4ndig, normbrechend<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"gestalterische-orientierung\">3. Gestalterische Orientierung<\/h5>\n\n\n\n<p id=\"gestaltungsparadigmen\">a. <strong>Gestaltungspradadigmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gestaltungsparadigmen bezeichnen grundlegende Muster, an denen sich Gestaltung orientiert (siehe auch <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/designparadigmen\/\" data-type=\"post\" data-id=\"4218\">Designparadigmen<\/a>):<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00c4sthetische Paradigmen<\/strong>: z.B. form follows form, Ordnung und Komposition, Gestaltung um der Gestaltung willen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Gebrauchsparadigmen<\/strong>: z.B. form follows function, design for use, use determines form<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kulturelle Paradigmen<\/strong>: z.B. design is political, form follows meaning, Gestaltung als Intervention<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p id=\"artikulation\">b. <strong>Gestalterische Artikulation<\/strong> (ehemals kommunikativer Modus)<\/p>\n\n\n\n<p>Die Gestaltung eines Werks zeigt sich in ihrer Rhetorik (Beziehung), Tonalit\u00e4t (Atmosph\u00e4re) und Performanz (Auftreten) gering bis stark artikuliert.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Rhetorik<\/strong>: unmarkiert, darlegend, vermittelnd, fragend, persiflierend, parodierend, polemisch, ironisierend, satirisch, sarkastisch, provozierend<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Tonalit\u00e4t<\/strong>: neutral, sachlich, ernst, bestimmt, melancholisch, liebevoll, heiter, pathetisch, heroisch, euphorisch, zynisch, dramatisch<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Performanz<\/strong>: beil\u00e4ufig, authentisch, intim, demonstrativ, inszenierend, spektakul\u00e4r, beschw\u00f6rend, theatralisch, konfrontativ, \u201ein your face\u201c<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p id=\"werkrollen\">c.<strong> Werkrollen<\/strong> (ehemals Werkfunktion)<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Werk kann als Akteur auftreten und verschiedene Rollen einnehmen oder auch von aussen in bestimmte Rollen gedr\u00e4ngt werden. Hier macht es besonders Sinn, zwischen intendierten und im Werk angelegten Rollen (Intention), allgemein m\u00f6glichen Rollen (Potential) sowie in der Verwendung realisierten Rollen (Nutzung) zu unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Erfassen:<\/strong> Aufzeichnung, Dokumentation, Infogewinnung, Reflexion, &#8230;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00c4ussern<\/strong>: Ausdruck, Repr\u00e4sentation, Manifestation, Kommentierung, &#8230;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bewirken<\/strong>: Unterhaltung, Erfreuung und Belehrung (delectare ed prodesse), Stimulation, Beeinflussung, Indoktrination, Manipulation von Wahrnehmung\/ Gem\u00fct\/ Intellekt, Provokation, Forderung, \u2026<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"spezifische-konzepte\">Weitere spezifische Konzepte<\/h5>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/die-gestaltungsfrage\/\" data-type=\"post\" data-id=\"9982\">Die Gestaltungsfrage<\/a>: <strong>Wer gestaltet im Auftrag von wem f\u00fcr wen \u2013 wann und wo \u2013 was, womit und wie \u2013 weshalb und mit welcher Wirkung?<\/strong> (oder kurz: Wer gestaltet was weshalb?)<\/li>\n\n\n\n<li>Corporate Design<\/li>\n\n\n\n<li>Style<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fokus auf formale Konzepte\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-farbe-form-textur\/#farbkonzepte\" data-type=\"post\" data-id=\"599\">Farbe<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-farbe-form-textur\/#formkonzepte\" data-type=\"post\" data-id=\"599\">Form<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-farbe-form-textur\/#texturkonzepte\">Textur<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-koerper-raum-bewegung\/#raumkonzepte\">Raum<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/bildraum\/#zeitkonzepte\">Zeit<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-koerper-raum-bewegung\/#bewegungskonzepte\">Bewegung<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-koerper-licht-sicht\/#koerperkonzepte\">K\u00f6rper<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-koerper-licht-sicht\/#lichtkonzepte\">Licht<\/a>,&nbsp;<a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-koerper-licht-sicht\/#sichtkonzepte\">Sicht<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fokus auf mediale Konzepte (\u00dcberblick <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/verfahren-und-materialien\/#mediale-moeglichkeiten\" data-type=\"post\" data-id=\"2420\">Medien<\/a>)\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-material-und-verfahren\/#material\" data-type=\"post\" data-id=\"2420\">Material (Grundlagen)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-material-und-verfahren\/#analoge-bildverfahren\" data-type=\"post\" data-id=\"2420\">Analoge<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-material-und-verfahren\/#digitale-bildverfahren\" data-type=\"post\" data-id=\"2420\">digitale Bildverfahren<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-material-und-verfahren\/#plastik\" data-type=\"post\" data-id=\"2420\">weitere (Werkstoff, Raum, Handlung)<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spezifische mediale Konzepte: <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/gestaltungsmittel-der-fotografie\/\" data-type=\"post\" data-id=\"80\">Gestaltungsmittel der Fotografie<\/a>, <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/gestaltungsmittel-des-films\/\" data-type=\"post\" data-id=\"68\">Gestaltungsmittel des Films<\/a>, Gestaltungsmittel des Grafikdesigns, &#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fokus auf inhaltliche Konzepte\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konzepte zur <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-inhalt\/#narration\">Narration<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Konzepte zu <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-inhalt\/#genres\">Genres und Gattungen<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Konzepte zu <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-inhalt\/#kulturhistorische-felder\">kulturhistorischen Felder<\/a> und <a href=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/dossier-inhalt\/#thematische-felder\">thematischen Felder<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Dossier sind die&nbsp;Grundlagen&nbsp;zu Ordnungen und Konzepten der Gestaltung 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