{"id":125,"date":"2007-08-26T20:14:12","date_gmt":"2007-08-26T20:14:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/2007\/08\/26\/worttombola-kreativitt-des-zufalls\/"},"modified":"2023-03-02T21:27:35","modified_gmt":"2023-03-02T21:27:35","slug":"worttombola-kreativitt-des-zufalls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/worttombola-kreativitt-des-zufalls\/","title":{"rendered":"Worttombola: Kreativit\u00e4t des Zufalls"},"content":{"rendered":"<h1>Ziel<\/h1>\n<p>Standortbestimmung der Sch\u00fcler im Bereich der gestalterischen Fertigkeiten und Kreativit\u00e4t (1).<\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-124\" title=\"computermaus\" src=\"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-content\/uploads\/2007\/08\/computermaus.gif\" alt=\"computermaus\" width=\"224\" height=\"132\" align=\"left\" border=\"0\" hspace=\"5\" vspace=\"5\" \/>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n<address>Lehrerbeispiel einer &#8222;metamorphen Computermaus&#8220;<\/address>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h1>Voraussetzung<\/h1>\n<p>Der Zufall, wie der einer Worttombola, gibt einen guten Anstoss zur Kreativit\u00e4t. Das alleine reicht jedoch zur Ausf\u00fchrung des Auftrages nicht aus: Damit etwas &#8222;Neues&#8220;, hier ein Objekt, sichtbar wird, ist &#8211; nebst der gestalterischen Fertigkeit &#8211; die Kreativit\u00e4t der Sch\u00fcler gefordert. Deshalb sollten die Sch\u00fcler als Voraussetzung &#8222;offen&#8220; f\u00fcr Neues und Ungewohntes sein und nicht am Vertrauten und Bekannten haften bleiben.<\/p>\n<p>Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Bildbesprechungen:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;<a href=\"http:\/\/www.getty.edu\/art\/gettyguide\/artObjectDetails?artobj=61240&amp;handle=li\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Le Violin d&#8217;Ingres<\/a>&#8220; von Man Ray, 1924<\/li>\n<li>&#8222;Die Kollektive Erfindung&#8220; von Ren\u00e9 Magritte, 1934<\/li>\n<li>\u201eFr\u00fchst\u00fcck im Pelz\u201c von Meret Oppenheim, 1936 (Museum of Modern Art New York)<\/li>\n<li>&#8222;Metamorphose des Narziss&#8220; von Salvador Dal\u00ed, 1937 (Tate Gallery London)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Auftrag&nbsp;<\/h1>\n<p>Die Sch\u00fcler f\u00fcllen eine Worttombola mit Zetteln, die Objekte bezeichnen (ein Wort pro Zettel, zwei Zettel pro Sch\u00fcler). Nach gr\u00fcndlichem Durchmischen zieht jeder Sch\u00fcler aus der Tombola zwei Zettel. Der Zufall erzeugt nun Objektkombinationen. Der Auftrag der Sch\u00fcler ist, die beiden Objekte inhaltlich und gestalterisch zu einem einzigen Objekt zu metamorphosieren (2). Die Wahl der Gestaltungstechniken ist frei (Farbstift, Filz, Gouache etc.).<\/p>\n<p>So entsteht aus einem Computer und einer Maus nicht etwa die naheliegende und bereits existierende Computermaus, sondern wohl eher ein surreales Objekt (3): Ein Objekt, das eine Maus und zugleich einen Computer verk\u00f6rpert.<\/p>\n<h1>Kriterien<\/h1>\n<ul>\n<li>Kreativit\u00e4t, Einfallsreichtum, innovativer Umgang mit den gezogenen Objekten<\/li>\n<li>Visuelle Umsetzung von Wort zu Bild (stereotype Bilder sollen gesprengt werden)<\/li>\n<li>Gestalterisch-technische Umsetzung und Fertigkeit mit den gestalterischen Mitteln (Farbe und Form)<\/li>\n<\/ul>\n<h1>Anmerkungen<\/h1>\n<address>(1) Mit <strong>Kreativit\u00e4t <\/strong>wird die F\u00e4higkeit zum Einfallsreichtum f\u00fcr un\u00fcbliche Kombinationen bezeichnet. Manche verstehen unter Kreativit\u00e4t produktiv gegen Regeln zu arbeiten.&nbsp;<\/address>\n<address>(2) <strong>Methamorphosieren <\/strong>heisst verwandeln, umwandeln, die Gestalt \u00e4ndern.<\/address>\n<address>(3) <strong>Surreal <\/strong>heisst \u00fcberwirklich, traumhaft. Der Surrealismus ist eine Kunstbewegung ab 1920, welche das Unbewusste eines Menschen ernst nimmt und sichtbar machen m\u00f6chte.<\/address>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Kurzauftrag bedient sich einer dadaistischen\/surrealistischen Arbeitsweise. Er pr\u00fcft und f\u00f6rdert die Kreativit\u00e4t der Sch\u00fcler, sowie die gestalterisch-technischen Fertigkeiten. (1GF)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":124,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[15],"tags":[47,24,27,26],"class_list":["post-125","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-auftraege","tag-kreativitaet-phantasie","tag-kunstgeschichte-bildwissenschaft","tag-malerei","tag-prozess-strategien"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=125"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1580,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/125\/revisions\/1580"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/media\/124"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kunstunterricht.ch\/e\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}