Pavillon-Skulptur

Pavillon-Skulptur

In diesem Auftrag stellst du dein räumliches Vorstellungs- und Darstellungsvermögen unter Beweis.

Vorübungen/ Theorie

1955 Foto-HansGConrad HfGUlm Architekt-MaxBill.jpg

Hochschule für Gestaltung Ulm, 1951, Architekt Max Bill (Foto: Hans G. Conrad / René Spitz, lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons)

Pavillon-Skulptur Max Bill 01

Pavillon-Skulptur, Zürcher Bahnhofstrasse, 1983, Max Bill (Foto: D. Lobo, lizenziert unter CC 2.0 über Wikimedia Commons)

Max Bill Rhythmus im Raum 1994 EP Muenchen-1.jpg

Platzskulptur Rhythmus im Raum, München, 1994, Max Bill (Foto: Rufus46, lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons)

Auftrag

Der Schweizer Architekt, Designer und Künstler Max Bill (1908-1994) gestaltete nebst vielen abstrakten, geometrischen Gemälden unter anderem auch Platzskulpturen, wie die Pavillon-Skulptur an der Zürcher Bahnhofstrasse. Diese besteht aus einfachen, wiederholenden Granitblöcken und lädt zum Sitzen, Begehen oder Verweilen ein.

Entwickle auch du eine spannende und begehbare Platzskulptur. Zu den länglichen Quadern („Bauklötzli“) sollst du zusätzlich zylinderförmige Elemente (Säulen oder Rollen) einbauen.

Gestalte und visualisiere deine Idee mit Bleistift in einem übersichtlichen Schrägriss inklusive Eigenschatten (freie Parallelprojektion) oder – je nach Vorgabe der Lehrperson – in einer spannenden Fluchtpunktperspektive (1PP oder 2PP). Skizziere in diese Zeichnung eine menschliche Figur, die sich in der Platzskulptur befindet, was das Erfassen der Dimension erleichtern soll. Zeichne zudem in einer geeigneten Ecke auf derselben Blattseite linear und etwas kleiner die entsprechende Risse in einer zusammenhängenden Dreitafelprojektion , die sich gut in die Komposition dieser Seite einfügt (Grundriss, Aufriss und Seitenriss).

Bewertungskriterien

  • Schrägriss bzw. Punktperspektive: Konstruktion ist korrekt angewendet, nachvollziehbar und zeugt von hoher Raumkompetenz
  • Dreitafelprojektion: Die Konstruktion ist in sich korrekt, die Risse stehen in Relation zueinander (feine Messlinien), Form und Proportion entsprechen der Platzskulptur in der grossen Zeichnung
  • Gute Strichführung und Schattierung: auf Hilfslinien aufbauend, gerade bzw. gut gerundete Linien, raummodellierende Linienführung und Schraffur
  • Bonus/Malus (Blattkomposition, funktionierende Statik, Idee… sowie Einhaltung der Vorgaben im Auftrag und Unerwartetes)

Material, Technik

Lineares Freihandzeichnen mit Bleistift auf A3. Hoch- oder Querformat.


Veröffentlicht im

in

von

Schlagwörter: