Körper, Umgebung, Ansicht

Körper, Umgebung, Ansicht

In diesem Dossier werden die Grundlagen zu den formalen Grundelementen Körper, Umgebung, und Ansicht zusammengestellt. (Beitrag in Arbeit)

1. Körper

Einführung zum Gestaltungselement Körper (Körperlichkeit einer Gestalt im weitesten Sinn: z.B. Figur, Gegenstand, Undefiniertes…)

Ordnung

  • Einzelwert
    • Eigenschaften der Körperlichkeit
      • 1 – Element
        • Binnenelemente (Körpermasse, Fleisch, Positivraum, …)
        • Grenzelemente (Oberfläche, Haut, Hülle, Mantel, Kontur…)
        • Nichtelemente (Zwischenraum, Negativraum, Weissraum)
      • 2 – Charakter (natürlich, mechanisch, künstlich)
      • 3 – Zustand (passiv, aktiv, responsiv)
    • Weitere spezifische Eigenschaften der Körperlichkeit
      • fragil, grenzziehend, brüchig, verformt, einschliessend, …
  • Kontraste der Körperlichkeit
  • Kompositionen der Körperlichkeit

Konzepte

  • Gestaltungsfunktionen der Körper (Nachahmung, Bedeutung, Wirkung)
  • Gestalterischer Modus der Körper
  • Spezifische Konzepte der Körperlichkeit

Vorgehen

  • Gegenstand mit Unterbau: Fokus auf additive abstrahierte Elemente (Flächen, Volumen) als Unterbau. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
    • Unterbau zum Gegenstand aus der Vorstellung (induktive Emergenz)
    • Gegenständen aus Unterbau nach Anschauung (deduktive Emergenz)
  • Äusseres vs. Inneres: Fokus auf Grenzelemente vs. Binnenelemente
    • z.B. Umriss/ Mantel/ Hülle/ Kontur/ Silhouette vs. Masse/ Volumen/ Fleisch/ Fläche
  • Der Nicht-Körper beschreibt den Körper: Arbeiten mit dem Um-/ Aussen-/ Weissraum, um den Körper zu erfassen
  • Dessinateurs vs. Koloristen
    • Dessinateurs: zuerst die Konstruktion in ihrer Geometrie erfassen, danach stofflich füllen (einfach gesagt „ausmalen“)
    • Koloristen: der Fokus wird auf Stofflichkeit gesetzt, z.B. farbliche Erscheinung der verschiedenen Bereichen, die Konstruktion und ihre klare geometrische Abgrenzungen sind zweitrangig

2. Umgebung

Ordnung

  • Einzelwert
    • Eigenschaften
      • 1 – Vermittler (am Bsp. visuell: Licht):
        • Qualität (Spektrum, Temperatur/ Kelvin)
        • Richtung und Härte (neutral, global vs. lokal, hart vs. diffus)
        • Intensität (Helligkeit/ Lumen)
      • 2 – Atmosphäre (Partikel dazwischen)
      • 3 – Klarheit (klar vs. trüb)
    • Weitere spezifische Eigenschaften
  • Kontraste und Komposition

Konzepte

  • Modale Variationen:
    • Visuell: Licht/ Schatten
    • Akustisch: Druckwellen
    • Gustatorisch/ olfaktorisch: Chemie
    • Taktil: Druck/ Vibration/ Thermik
    • …Gleichgewicht, Dehnung, Schmerz, Magnet, ….
  • Gestaltungsfunktion von Materialität, Aufbau und Licht (Nachahmung, Bedeutung, Wirkung)
  • Gestalterischer Modus
  • Spezifische Konzepte z.B.
    • Luft- und Farbperspektive (inkl. sfumato, …)
    • Lichtkonzepte wie Gegenlicht, goldene Stunde, Low-Key, Lichter/Highlights mit Spitzlicht, über Modulation im Streiflicht, bis Schatten/Tiefen im Eigenschatten und Schlagschatten bestehend aus Halbschatten und Kernschatten, …

Vorgehen

  • Licht in der Parallelprojektion und im fluchtpunktperspektivischen Raum
  • Licht und Schatten (am Beispiel der Kugel)
  • Licht und farbige Schatten
  • Licht im On und Off

3. Ansicht (View)

Ordnung

  • Einzelwert
    • Ansicht-Eigenschaften
      • 1 – POV/ Betrachtungsstandpunkt:
        Ort, Framing (Richtung/ Auschnitt/ Format), Fokus
      • 2 – Filter: Farb-, Form- und Texturfilter
      • 3 – Kondition
    • Weitere Spezifische Eigenschaften der Ansicht
  • Kontraste in der Ansicht
  • Kompositionen der Ansicht

Konzepte

  • Gestaltungsfunktionen der Ansicht (Nachahmung, Bedeutung, Wirkung)
    • Wirkung und Symbolik mit der Ansicht
  • Spezifische Konzepte mit der Ansicht (Tiefenschärfe, subjektive Sicht, Kamerafahrt, …)
  • Gestalterischer Modus der Ansicht

Vorgehen

  • Wahl des POV (Point of view)
  • Einsatz von Objektiven und Filter in der Fotografie

Weiterführende Links

  • Phänomene (wp)


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